Unser VW LT

RechtsNachdem es einige Zeit ruhig war, gibt es heute auch einen recht umfangreichen Artikel zum aktuellen Stand der Umbauten an unserem VW LT.

Die Geschichte aber mal von ganz Vorne: nach den Erfahrungen der Allgäu-Orient Rallye 2013 und 2014, war schon vor Rallye-Start klar, dass wir wieder einen Transporter fahren möchten. 2013 gingen wir mit drei Audi A4 Kombi an den Start – teilweise haben wir auch in den Autos geschlafen – das ging schon, war aber alles andere als komfortabel. 2014 hatten wir uns direkt größere Autos gesucht und fuhren die Rallye mit Fiat Ducatos. Das war schon eine massive Verbesserung – auch bei schlechtem Wetter konnte man gemütlich einsteigen und sich im Auto umziehen, bevor man ins Bett gekrabbelt ist.

Nach den Regeln des Baltic-Sea-Circle brauchten wir ja für die Rallye 2015 ein Fahrzeug, was mindestens 20 Jahre alt ist – bei einem Transporter ist das schon eine relativ schwierige Grenze, denn ein Transporter wird halt typischerweise als „Lasten-Esel“ benutzt – in einem entsprechenden Zustand sind die meisten alten Fahrzeuge dieser Klasse auch. Nach langem Suchen haben wir uns hier für einen VW LT entschieden. Mit dem „großen“ 6-Zylinder Diesel-Motor, erst 220.000km und einem Hochdach – das perfekte Auto für unsere Rallye. Dank der massiven Bodenfreiheit und dem groben Profil der neuen Reifen (kommen noch) sind wir hier auch bestens für die schlechten Straßen gewappnet :-)

Am 20. Dezember 2014 war es so weit – wir fuhren nach Leipzig um unseren VW LT anzuschauen – nach kurzer Probefahrt stand fest: das ist er! Nach kurzer Preisverhandlung wurde der Wagen bar bezahlt und direkt mitgenommen nach Nürnberg. Die Heimfahrt absolvierte unser neuer Wagen ohne Probleme, sodass wir ihn zwei Tage später direkt anmelden konnten – natürlich mit passendem Kennzeichen: „N – BS 2015″. Mittlerweilen ist der Wagen auch schon mit dem Großteil unserer Sponsoren beklebt. Die Halterung des Reserve-Rads am Heck wurde auch direkt für das offizelle SAC-Logo verwendet, welches hier zufällig auf den Milimeter genau gepasst hat.

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Auf den beiden Seiten-Scheiben wurden Flaggen aller Länder verklebt, durch die wir im Laufe des Baltic-Sea-Circle fahren werden. Des Weiteren noch die wichtigen Daten der Rallye:

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Auch im Fahrerhaus ist schon die ein oder andere Technik eingezogen. Neben einem CB-Funkgerät, einem Verstärker haben wir auch genügend USB-Ports zum Laden von Handys und eine 12V-Steckdose eingebaut. Zur Überwachung der Spannung unserer beiden Batterien befinden sich in der Konsole auch zwei Voltmeter. Die Batterien werden durch ein Trennrelais verbunden, sodass wir nicht versehentlich die Start-Batterie leer machen können wenn wir stehen. Wofür der große Schalter ist, bleibt erstmal geheim – lasst euch überraschen :-)

Technik

Auch unsere Schlafmöglichkeit ist schon so gut wie fertig: ein Stockbett für zwei Liegeplätze mit 200x80cm. Damit man das untere Bett auch als Sitzgelegenheit bei schlechtem Wetter nutzen kann, lässt sich das komplette obere Bett wegklappen, sodass man unten bequem sitzen kann. Neben dem Bett ist noch genug Platz, sodass man hier einen Tisch und eine kleine Sitzbank reinstellen kann. So kann man bei sehr schlechtem Wetter auch mit einer ganzen Gruppe gemütlich im Trockenen und Warmen sitzen und das ein oder andere Bierchen trinken – hier sind dann  auch andere Teams gerne eingeladen, wenn ihr Bier mitbringt 😉

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Zur Entstehung des Bettes gibt es auch ein kleines Video auf unserem Youtube-Kanal:

Langsam aber sicher geht es jetzt an die Feinheiten wie Beleuchtung und Musikanlage. Vor dem Rallye-Start kriegt der Wagen des Weiteren auch noch eine Überholung der Technik spendiert:

  • neuer Zahnriemen
  • neuer Keilriemen + Lichtmaschine
  • Öl-Wechsel
  • 4x neue Reifen

Seid gespannt, was noch alles kommt :-)

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